Archiv der Kategorie: Win-Digs

Windows (XP, Vista, 7, 8) für Bastler

Symbole in der Taskleiste ändern

Die Task- oder Aufgabenleiste von Windows 7 verzichtet auf Beschriftungen. Sie müssen die laufenden Programme und dort platzierten Verknüpfungen an ihrem Symbol identifizieren können. Die Icons sollten also möglichst eindeutig sein.

Wo sprechende Symbole fehlen, können Sie manuell nachbessern. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf das betreffende Symbol in der Taskleiste und dann mit der rechten Maustaste auf den Programmnamen. Klicken Sie im Menü auf „Eigenschaften“, und gehen Sie im folgenden Fenster auf die Registerkarte „Verknüpfung“. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Anderes Symbol“. Wenn das Programm keine Auswahl an brauchbaren Alternativen bietet, gehen Sie auf „Durchsuchen“ und wählen eine ICO-Datei Ihrer Wahl oder ein Symbol aus den Bibliotheken Shell32.dll oder Imageres.dll.

Wenn Sie den Vorgang mit „Übernehmen“ oder „OK“ abschließen, werden Sie feststellen müssen, dass Windows 7 und 8 die Änderung nicht anzeigen. Es kann sogar vorkommen, dass auch eine Neuanmeldung oder ein Neustart nicht das erwartete Ergebnis bringt.

Dieser kleine Fehler lässt sich beheben: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Arbeitsoberfläche, und wählen Sie im dann erscheinenden Menü „Anpassen“ und „Desktopsymbole ändern“. Vergeben Sie vorübergehend etwa für „Netzwerk“ ein „Anderes Symbol“, und klicken Sie auf „Übernehmen“. Dies zwingt Windows dazu, sämtliche Symbole neu einzulesen. Um die Symboländerungen durchzusetzen, können Sie auch das Hilfsprogramm Nircmd verwenden (Download von http://www.nirsoft.net).
Der entsprechende Befehl lautet: nircmd shellrefresh

Systembericht mit Sicherheitswarnungen

Der schlichte Befehl

perfmon /report

auf der Kommandozeile oder im Eingabefeld des Startmenüs erstellt mit den Mitteln der WMI (Windows Management Instrumentation) einen umfassenden Status- und Leistungsbericht über
Hardware
Software
Treiber
Dienste
Netzwerk
Autostart-Programme
Leistungsmerkmale

Eventuelle Sicherheitsprobleme sind rot hervorgehoben. Der Service funktioniert unter Windows Vista, 7, und 8.

Perfmon Komplettbericht

EFS-Verschlüsselung im Explorer-Kontext

Die EFS-Verschlüsselung auf NTFS-Laufwerken erlaubt transparente Verschlüsselung am lokalen Rechner. Das heisst: Die verschlüsselten Daten sind im eigenen Konto ganz normal zu benutzen, ohne Konto-Anmeldung aber unlesbar. Das gilt auch für Fremdsysteme, welche den Datenträger einlesen.

Wer die EFS-Verschlüsselung bequemer bedienen will (als über Rechtsklick und „Eigenschaften –> Allgemein –> Erweitert –> Inhalt verschlüsseln“), kann sich im Explorer ein Kontextmenü für alle Dateiobjekte einrichten:

Registry-Schlüssel: HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced
DWord: EncryptionContextMenu
Wert: 1

Control.exe und interne Namen (Canonical Names)

Die Datei Control.exe ist das Dienstprogramm der Windows-Systemsteuerung.
Ohne Parameter aufgerufen („control“) startet es die Systemsteuerung. Über die Registry sind die einzelnen Applets der Systemsteuerung mit der Erweiterung CPL mit der Control.exe verknüpft: Daher lassen sich CPL-Dateien wie inetcpl.cpl, wscui.cpl, mmsys.cpl, appwiz.cpl, main.cpl auch einzeln starten.

Control.exe kann es aber noch diffenzierter: Jeder einzelne Systemsteuerungspunkt hat einen internen Namen und eine eigene GUID. Alle diese Einzeldialoge lassen sich mit

control.exe /name microsoft.[CanonicalName]

direkt starten – ein Beispiel:

control.exe /name microsoft.System
control.exe /name {BB06C0E4-D293-4f75-8A90-CB05B6477EEE}

Das Ergebnis ist bei beiden Kommandos dasselbe – es erscheint der Dialog mit den „Basisinformationen“ zum System.

Diese MSDN-Seite von Microsoft bietet eine vollständige Liste der Canonical Names und der zugehörigen hexadezimalen GUID-Nummer. Die Liste umfasst 60 Einträge und geht damit über die in der Systemsteuerung aktiv angebotenen Einstellungen hinaus.

Icons für Laufwerke

Laufwerks-Icon mit Autorun.inf

Den Laufwerken im Windows-Explorer lassen sich individuelle Icons zuordnen. Das verbessert die Übersicht und die Ästhetik. Von den unterschiedlichen Methoden bevorzuge ich die altmodische Autorun.inf. Die ist schneller erstellt oder geändert als die Registry (HKLM\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\DriveIcons).

* Einfach eine Textdatei im Hauptverzeichnis des Laufwerks erstellen mit Namen plus Extension Autorun.inf.
* Zwei Zeilen eintragen:
[Autorun]
icon=Yellow.ico

oder
[Autorun]
icon=shell32.dll,40

* Wenn es sich um eine einzelne Ico-Datei handelt, wie im ersten Beispiel (Yellow.ico), diese Datei neben der Autorun.inf ebenfalls im Hauptverzeichnis des Laufwerks bereitstellen…

Die Aktion funktioniert seit Windows 95 bis zum aktuellen Windows 8 und erfordert erstaunlicher Weise einen kompletten Neustart des Systems.

Explorer-Switches

Der Windows-Explorer hat unter Windows 7 und 8 einige ältere Schalter über Bord geworfen. Geblieben sind:

explorer.exe /separate
Startet den Explorer in einer neuen Instanz

explorer.exe /e
Blendet die Navigationsleiste auch dann ein, wenn diese standardmäßig nicht aktiviert ist

explorer.exe /select,[Ordner | Datei]
Startet den Explorer und markiert den angegebenen Ordner oder die Datei

Datenträgerbereinigung Cleanmgr.exe

Die Windows-Datenträgerbereinigung Cleanmgr.exe hat eine große Stärke: Sie putzt „Vorherige Windows-Installation(en)“ restlos weg. Diese Option lässt sich nach Aufruf des Programms im Konfigurationsdialog aktivieren. Manuell ist es ungleich mühsamer, den Ordner \Windows.old mit der alten Windows-Installation von der Platte zu bekommen. Es erfordert via NTFS-Rechte die Besitzübernahme des Ordners und oft mehrfaches Einstellen des Vollzugriffs.

Datenträgerbereinigung (Cleanmgr.exe)

Cleanmgr unterstützt darüber hinaus einige Aufruf-Parameter:

cleanmgr /sageset:111
schreibt die Optionsliste in die Registry, die Sie nach diesem Aufruf im Konfigurationsdialog anklicken. Die Nummer nach „/sageset:[n]“ liegt optional zwischen 1 und 65536. Diese Aktion erfordert Administratorrechte, andernfalls speichert das Programm die Daten nicht (kommentarlos). Den gespeicherten Konfigurationssatz können Sie dann mit /sagerun jederzeit starten.

cleanmgr /sagerun:111
ruft den früher gespeicherten Konfigurationssatz 111 ab (führt also die betreffende Säuberung durch).

cleanmgr /tuneup:111
ermöglicht Änderungen am früher gespeicherten Konfigurationssatz 111. Dies ist eventuell etwas bequemer als den Konfigurationssatz mit /sageset:111 komplett neu anzulegen…

cleanmgr /lowdisk
ist der Standardstart.

cleanmgr /verylowdisk
ist eine schnelle Option, die Bereinigung ohne jeden Benutzereingriff abzurufen.

cleanmgr /setup
wird als legitime Option angezeigt, wenn Cleanmgr mit /? oder /usage oder auch /help gestartet wird. Eine alltagstaugliche Funktion dieses Parameters ist nicht ersichtlich.

Interne CMD-Kommandos

Diese Sammlung beansprucht keinerlei Vollständigkeit, weder im Moment noch künftig. Es geht mir nur darum, einige besonders interessante Aspekte (die ich selbst ständig vergesse) an dieser Stelle zu sammeln.

Initialisierungsbatch
Man spart sich erheblich Mühe und Frust am CMD-Prompt, wenn man diesen durch eine Initialisierungsbatch (Datei mit der Endung CMD oder BAT) standardisiert. Das ist recht mühelos möglich, weil die CMD beim Start eine Batch automatisch lädt, die im Registry-Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor“ in der Zeichenfolge „Autorun“ mit vollem Pfadnamen eingetragen ist.

CMD_Autorun-Batch

Typischer Inhalt der Initialisierungsdatei sind dann Farbdefinition (Color), Prompt, Titel (title) und Doskey-Definitionen, also Kommandoabkürzungen wie etwa „doskey d=pushd „%userprofile%\desktop“ oder „doskey x=explorer.exe .“.
Eine einfache Init.cmd, die sich selbst ins Benutzerprofil kopiert und in die Registry einträgt, können Sie hier herunterladen. Einfach Zip entpacken, Init.cmd starten mit Doppelklick – erledigt. Die enthaltenen Befehle sind natürlich Geschmackssache. Wenn Sie am Prompt „init“ eingeben, erhalten Sie die Initialisierungsbatch im Editor und können Sie nach eigenen Wünschen verändern. Ich beschreibe hier nur das – ausbaufähige – Prinzip, da ich selbst den alternativen Kommandointerpreter 4NT klar bevorzuge.

DOSKEY
Der antiquierte Name Doskey steht für Alias-Abkürzungen wie unter Unix.
Wenn das Alias „doskey x=explorer.exe .“ definiert wurde, startet „x“ ein Explorer-Fenster mit dem aktuellen Verzeichnis. Um einem Alias einen Parameter übergeben zu können, verwenden Sie „$*“:

doskey n=notepad.exe $*

Der Befehl „n datei.txt“ würde nun die angegebene Datei in Notepad laden.
Mehrere Befehle lassen sich mit „$T“ verketten:

doskey xkill=taskkill.exe /f /im explorer.exe $T pause $T explorer.exe

Dieses Doskey-Alias

doskey clip=$* $T $*^>%temp%\temp.txt $T notepad.exe %temp%\temp.txt

zeigt, dass man auch Dateiumleitungen nutzen kann. Dazu muss aber das Umleitungszeichen „>“ mit „^“ maskiert werden. Das Alias würde etwa nach „dir /s /b“ diesen Befehl ausführen und die Ausgabe in Notepad laden.

ECHO
Mit Batch-Code temporäre Dateien zu schreiben ist recht lästig: Typischerweise müssen Sie Textzeile für Textzeile mit ‚Echo‘ und Umleitungszeichen in die Datei setzen:
echo Bla > Datei.txt
echo Bla >>Datei.txt
echo Bla >>Datei.txt
echo Bla >>Datei.txt

Das ist nicht nur mühsam, sondern auch fehleranfällig.
Folgende Syntax-Variante macht die Sache viel bequemer:

(echo Bla
echo Bla
echo Bla
echo Bla
)>Datei.txt

Die Ausgabedatei müssen Sie hier nur ein einziges Mal am Ende angeben. Die Unterscheidung der Umleitungszeichen zwischen „>“ (Erstellen der neuen Datei) und „>>“ (Anhängen an bestehende Datei) wird ebenfalls obsolet.

Windows Class-IDs

Die Liste zeigt die wichtigsten CLSIDs unter Windows. Man braucht sie immer wieder mal, so etwa, um dem Windows-Explorer seit Windows 7 abzugewöhnen, dass er standardmäßig mit den Bibliotheken startet. Der Aufruf für die „Computer“-Laufwerksansicht lautet dann:

explorer.exe ::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}

oder auch:

shell:::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}

siehe auch Programme-Explorer (Windows 8)

____________________________________________________________

shell:::{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}
Alle Aufgaben

shell:::{21EC2020-3AEA-1069-A2DD-08002B30309D}
Alle Systemsteuerungselemente

shell:::{1206F5F1-0569-412C-8FEC-3204630DFB70}
Anmeldeinformationsverwaltung

shell:::{ED834ED6-4B5A-4bfe-8F11-A626DCB6A921}
Anpassung

shell:::{C555438B-3C23-4769-A71F-B6D3D9B6053A}
Anzeige

shell:::{4234d49b-0245-4df3-b780-3893943456e1}
Applications

shell:::{d34a6ca6-62c2-4c34-8a7c-14709c1ad938}
Arbeitsplatz-Ordner

shell:::{2559a1f3-21d7-11d4-bdaf-00c04f60b9f0}
Ausführen

shell:::{9C60DE1E-E5FC-40f4-A487-460851A8D915}
Automatische Wiedergabe

shell:::{59031a47-3f72-44a7-89c5-5595fe6b30ee}
Benutzerdateien

shell:::{60632754-c523-4b62-b45c-4172da012619}
Benutzerkonten

shell:::{031E4825-7B94-4dc3-B131-E946B44C8DD5}
Bibliotheken

shell:::{D9EF8727-CAC2-4e60-809E-86F80A666C91}
Bitlocker-Laufwerkverschlüsselung

shell:::{28803F59-3A75-4058-995F-4EE5503B023C}
Bluetooth-Geräte

shell:::{D555645E-D4F8-4c29-A827-D93C859C4F2A}
Center für erleichterte Bedienung

shell:::{437ff9c0-a07f-4fa0-af80-84b6c6440a16}
Command Folder

shell:::{6DFD7C5C-2451-11d3-A299-00C04F8EF6AF}
Datei-Explorer-Optionen

shell:::{F6B6E965-E9B2-444B-9286-10C9152EDBC5}
Dateiversionsverlauf

shell:::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}
Dieser PC

shell:::{2227A280-3AEA-1069-A2DE-08002B30309D}
Drucker

shell:::{450D8FBA-AD25-11D0-98A8-0800361B1103}
Eigene Dokumente

shell:::{D4480A50-BA28-11d1-8E75-00C04FA31A86}
Eine Netzwerkadresse hinzufügen

shell:::{025A5937-A6BE-4686-A844-36FE4BEC8B6D}
Energieoptionen

shell:::{96AE8D84-A250-4520-95A5-A47A7E3C548B}
Familienfreigabe

shell:::{323CA680-C24D-4099-B94D-446DD2D7249E}
Favoriten

shell:::{A8A91A66-3A7D-4424-8D24-04E180695C7A}
Geräte und Drucker

shell:::{6785BFAC-9D2D-4be5-B7E2-59937E8FB80A}
Heimnetzgruppe

shell:::{B4FB3F98-C1EA-428d-A78A-D1F5659CBA93}
Heimnetzgruppe erstellen

shell:::{67CA7650-96E6-4FDD-BB43-A8E774F73A57}
Heimnetzgruppe freigeben

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Infobereichsymbole

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Installierte Updates

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Medienserver

shell:::{F02C1A0D-BE21-4350-88B0-7367FC96EF3C}
Netzwerk

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Netzwerk- und Freigabecenter

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Netzwerkumgebung

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Netzwerkverbindungen

shell:::{4336a54d-038b-4685-ab02-99bb52d3fb8b}
Öffentlich

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Ordner für Offline-Dateien

shell:::{645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}
Papierkorb

shell:::{f8c2ab3b-17bc-41da-9758-339d7dbf2d88}
Previous Versions Results Folder

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Problembehandlung

shell:::{15eae92e-f17a-4431-9f28-805e482dafd4}
Programme beziehen

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Programme und Features

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Remote-App- und Desktop-Verbindungen

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Removable Storage Devices

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Schriftarteinstellungen

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Sicherheit und Wartung

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Speicherplätze

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Spiele

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Spracheinstellungen ändern

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Standardprogramme

shell:::{9343812e-1c37-4a49-a12e-4b2d810d956b}
Suchergebnisse

shell:::{2E9E59C0-B437-4981-A647-9C34B9B90891}
Sync Setup Folder

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Synchronisierungscenter

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System

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Systemsteuerung

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Tragbare Geräte

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Verwaltung

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Wiederherstellung

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Windows Defender

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Windows Features

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Windows Update

shell:::{4026492F-2F69-46B8-B9BF-5654FC07E423}
Windows-Firewall

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Windows-Hilfe und Support

shell:::{38A98528-6CBF-4CA9-8DC0-B1E1D10F7B1B}
WLAN-Verbindungen

shell:::{22877a6d-37a1-461a-91b0-dbda5aaebc99}
Zuletzt verwendete Ordner

Windows-Suche für Profis

Die Windows-Suche kann Dateien sammeln und das Ergebnis als „Gespeicherte Suche“ quasi als virtuellen Ordner ablegen. Die Anwendungsmöglichkeiten für Datendateien wie für Systemfunktionen sind unerschöpflich. Als Anregung für eigene Phantasie soll ein einziges Beispiel dienen. Es sammelt alle MSC-Dateien (Management-Konsolen), CPL-Dateien (Systemsteuerungsapplets) und Systemprop-Files zusammen und produziert im Ergebnis eine Art Superzentrale für die Windows-Konfiguration.
Gehen Sie mit dem Explorer zum Ordner %windir%\System32. Im Suchfeld des Explorers (rechts oben) geben Sie dann auf deutschem Windows folgendes Suchkommando ein:

(erweiterung:(cpl OR msc) OR name:systemproperties*.exe) ordnername:NOT en-us NOT de-de

Der vordere Teil in der Klammer ist weitgehend selbsterklärend. Der Rest filtert noch einige MUI-Dubletten der Unterordner \de-de und \en-us weg.
Das Ergebnis der Suche sieht dann wie folgt aus:

Windows-Suche-4-Pros
Virtueller Ordner nach komplexer Suche im Windows-Explorer

Die Syntax haben Sie morgen wieder vergessen. Deshalb sollten Sie einen gelungenen Filter mit „Suche speichern“ dauerhaft ablegen. Dann können Sie nicht nur den Filter per Klick auslösen, sondern außerdem in der XML-Datei mit der Endung .search-ms unter %userprofile%\Searches jederzeit die Suchsyntax nachschlagen.